Biographie

Foto: (c) Elza Loginova

Die Flötistin Johanna Bartz stammt aus einem kleinen Dorf in der Mecklenburgischen Seenplatte, lebt heute in Basel und ist international als Musikerin tätig.

Sie leitet das Ensemble astrophil & stella, das sich in vielfältigen Besetzungen und Konzertformaten der Musik der Renaissance und des Frühbarock widmet. Das 2025 erschienene Debüt-Album “a garden of black flowers” mit italienischen Diminutionen für Renaissancetraverso wurde enthusiastisch von der internationalen Presse aufgenommen.
Johanna spielt regelmäßig mit europäischen Ensembles wie der Nederlandse Bachvereniging (Johanna Soller, Masaki Suzuki, Lars Ulrik Mortensen, Richard Egarr), Le Concert des Nations (Jordi Savall), Anima Eterna Brugge (Jos van Immerseel), Gli Incogniti (Amandine Beyer), La Chimera (Eduardo Eguëz), der Akademie für Alte Musik Berlin (Georg Kallweit/Berhard Forck), Berlin Baroque (Gerhard Oppelt), Sollazzo Ensemble (Anna Danilevskaia), CONTINUUM (Elina Albach), El Gran Teatro del Mundo (Julio Caballero), Wunderkammer Berlin (Mira Lange), hourglass (Liane Sadler), Arlequin Philosophe (Pedro Memelsdorff) u.a. Sie spielte in zahlreichen Rundfunk- und CD-Aufnahmen für rbb Kulturradio, MDR, SR, SRF, Radio de la Suisse Romande, Radio Catalunya, Passacaille, discreet editions, Querstand, Deutsche Harmonia Mundi oder Coviello.

Sie widmet sich mit großem Enthusiasmus ihren pädagogischen Aktivitäten: So wurde sie 2016, noch während ihres Studiums, Dozentin für Renaissancetraverso an der Schola Cantorum Basiliensis (CH) und ist seit 2024 auch Professorin für historische Flöten an der Haute école de Musique Genf (CH). Als Gastdozentin unterrichtete sie z.B. am Mozarteum Salzburg (A), der Universität der Künste Berlin (D), am Conservatorio A. Casella L’Aquila (IT), ESMUC Barcelona (ES), ESMAE Porto (PT), Conservatorium van Amsterdam (NL), University of Boulder (US), Bruckneruniversität Linz (AT), Academia Semitonía (ES), International Traverso Summercourse Budapest (HU) oder dem Nylandia Ensemble (FIN).

Neben den historischen Flöteninstrumenten widmet sich Johanna auch zeitgenössischen musikalischen Ausdrucksformen wie Video- und Audioinstallationen, Neuer Musik und Improvisation. Sie war Mitbegründerin und Kuratorin der Künstlerplattform „Phosphenes“, auf der sie gemeinsam mit Eva Leonie Fegers junge Künstler*innen während der Corona-Pandemie vernetzt hat. Gemeinsam mit Christina Hess und Alice Borciani hat sie 2022 - 2026 das Projekt tonRaum Basel aufgebaut.
Johanna war Stipendiatin und ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe und Stiftungen.
Ihren Master an der Schola Cantorum Basiliensis bei Marc Hantaï und Anne Smith hat Johanna 2017 mit Auszeichnung abgeschlossen, nachdem sie ihre Studien zuvor bereits zu Barthold Kuijken, Anne Pustlauk und Frank Theuns ans Königliche Konservatorium Brüssel und zu Christoph Huntgeburth sowie Annette von Stackelberg (Querflöte und Instrumentalpädagogik) an die Universität der Künste Berlin geführt hatten.

(Version 2026 - Änderungen nur nach Absprache. Danke!)


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